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Vers aus dem 18. Jahrhundert

 

Ganz sacht berührt ich ihre Hand.

Ihr Blick, er raubte fast mir den Verstand;

Ich küßt´ die stolzen Lippen voller Leidenschaft

Und sie erwiderte den Kuß mit süßer Kraft.

Schon glaubte ich, beglückt von ihrer Huld,

nun fänd ich Seligkeit, die frei von Schuld.

Auf ihre zarten Brüste legt´ ich meine Hand,

Und zupfte spielerisch am Seidenband.

Ein freundliches Erröten gab die Antwort da

Und schien mir nun ein liebevolles Ja.

O´ glaubt mir nur, beglückt von solcher Huld

Dacht´  ich an Seligkeit, die frei von Schuld.

In ihren Augen ließ ich meine Blicke ruh´n

Und ihre schönen Glieder streichelte ich nun;

Die Sinne fühlten unermessliches Entzücken

Und meine Seele schien´s mir zu entrücken.

Verdammt mich nicht, ich glaub nach solcher Huld.

Wo gäb es Seligkeit, die frei von Schuld. 

Anonym

 

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